Praxis für Ergotherapie Daniela Leiber
Praxis für ErgotherapieDaniela Leiber

Umgamg mit verschiedenen Therapiematerialien

Rampen, Wackelbretter, Tunnels, 4-Punkt-Schaukeln und Hängematte –

all dies sind Beispiele für Materialien, mit denen Fly von Anfang an vertraut gemacht wurde.

Durch ihre große Neugierde und Geschicklichkeit lernte sie schnell, damit umzugehen und heute ist dies wie selbstverständlich für sie.

 

 

 

 

 

 

Regelmäßiges Training ohne Klienten

 

Fly und ich üben fast täglich bei unseren Spaziergängen und zu Hause. Doch auch in der Hundeschule besuchen regelmäßig Seminare um uns fortzubilden und auf aktuellem Stand zu halten.

 

In unserer eigenen Rollstuhl-Sportgruppe übten wir sehr viel an Parcourselementen.

 

 

 

 

 

 

Vorbereitung der einzelnen Klienten

 

Ist die Therapie mit tiergestützter Begleitung sinnvoll und besteht die Möglichkeit, bestehende Therapieziele zu verfolgen oder gar zu optimieren? Ist der Klient geeignet und besteht die Bereitschaft zur Zusammenarbeit?
Sind diese Fragen mit „ja“ zu beantworten, ist das zwar prima, doch geht es noch

lange nicht los…


Im Umgang mit Fly sind einige Regeln kennenzulernen und zu beachten. So muss sich jeder Klient zuvor einer Einweisung unterziehen und die wichtigsten Verhaltensweisen und Regeln

„in Trockenübungen“ erlernen.


Im Einsatz mit Schulkindern und Jugendlichen setze ich gerne ein Heft des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) über 12 Regeln für den Umgang mit Hunden ein. In diesem Heft erfahren die Kinder Spannendes über die Sprache des Hundes und lernen sein Verhalten besser einzuschätzen. Zudem wird klar, dass es große Unterschiede zwischen Hunden gibt, selbst wenn sie ähnlich aussehen.


Der Klient selbst oder dessen Vormund muss aus rechtlichen Gründen eine schriftliche Einverständniserklärung für den tiergestützten Einsatz abgeben.

 

 

 

 

 

Vorbereitung des Raumes

 

Bestimmte räumliche Gegebenheiten müssen bei jedem Therapieeinsatz von Fly vorbereitet werden. So gehört stets ein Napf mit frischem Wasser in den Raum, sowie eine Rückzugsmöglichkeit für den Hund. Diese „Ruhezone“ ist tabu für die Klienten und für den Hund jederzeit frei zugänglich zu halten.

 

Damit auch andere Therapeuten, Klienten oder Eltern etc. offensichtlich erkennt, dass im Raum mit dem Hund befindet und beim Betreten nicht erschrickt, gestaltet jeder Klient ein eigenes „Hundestunde“-Schild. Dieses bringt er vor der Therapieeinheit von außen an der Türe an.

 

 

 

 

Fertig für den Einsatz

Fly hat einen eigenen Koffer mit Materialien. Auf dem Weg zum Einsatzort trägt sie ihr Brustgeschirr mit der Aufschrift „Therapiehund“. So weiß auch Fly, dass es gleich los geht…

 

 

 

Hierin befinden sich beispielsweise:

 

  • Kämme, Handschuhbürste
  • Leckerli verschiedener Konsistenzen
  • Bälle, Wurfknochen
  • Frisbee
  • Stoffhund „Benno“
  • Spiel zu den 12 Regeln im Umgang mit Hunden
  • Poster zu Hundesignalen
  • etc.

 

 

 

 

Tiergestützte Therapie über Medien

Selbstgebastelte oder auch bereitgestellte Medien können besonders am Beginn des tiergestützten Einsatzes oder bei ängstlichen Klienten eine gute „Brücke“ zum Tier darstellen.


Hier nur ein paar Beispiele:

 

 

 

Auch das Zuwerfen der Belohnungs-Leckerli kann eine „Brücke“ darstellen, muss jedoch auch gelernt sein.

 

 

Der Hund ist einfach nur anwesend

Alleine die Anwesenheit des Hundes kann eine positive Auswirkung auf die Therapie haben. Fly dient hier beispielsweise als „Katalysator“ oder „Ablenkungsfaktor“.

 

 

 

 

Taktile Angebote

 

 

Lagerungshilfe

 

 

Ansporn zu Bewegung

Fly liebt die Parcoursarbeit. Ihre Lieblingshindernisse sind Wackelbretter, Brücken, Tunnels, Bänke, schiefe Ebenen, höhenverstellbare Hürden und Säckeberge.

 

Die Klienten bekommen häufig die Aufgabe, einen Parcours (schriftlich/zeichnerisch) zu planen, ihn umzusetzen und zu testen. Schließlich können sie Fly durch den Parcours lotsen

und sie am Ende belohnen.


Aber auch nette andere Spielchen dienen dazu, die Klienten in Bewegung zu versetzen. z.B.

 

 

 

  • "Du darfst die Leckerli überall im Raum verstecken und Fly soll sie suchen, wenn sie reinkommt."  (Spürhundearbeit)
  • wer durchläuft den Parcours schneller (Stoppuhr)
  • Bälle etc. werfen
  • „Kannst Du der Fly zeigen, wie man auf die Hochschaukel steigt?“

 

 

 

 

 

Belohnung zum Schluss

 

Manchmal ist Fly auch nicht in der Therapie selbst anwesend, kommt zum Schluss als „Belohnung“ aber noch einmal dazu. Für die meisten Kinder eine bessere Belohnung als Süßigkeiten o.ä. …

 

 

 

 

Geschichten von der Fly

Sehr gerne setze ich die Bücher „Geschichten von der Fly“ und "Die Fly reist um die Welt" - Entspannungsgeschichten für unruhige, unauffällige, übermütige und ängstliche Kinder ein.


Zufällig handeln die Kurzgeschichten von einem Namensvetter und zugleich Border-Collie-Weibchen. Zwei Bücher, welche wie gemacht für unsere Zwecke sind.